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„Django unchained“ (2012)

Februar 26, 2013

„Django unchained“, der neue Film von Quentin Tarantino, ist ein cinastischer Rachefeldzug gegen die Sklaverei, so wie der vorhergegangene „Inglorious Bastards“ ein cineastischer Rachefeldzug gegen die Nazis war. Desweiteren ist dieser Film ein Italowestern, ein Zitat, eine Hommage und ein überzeichnetes Märchen mit gefällig arangierten Schießereien, ausgeführt mit altmodischen Waffen. Schön, bzw. schön für diejenigen die durch so etwas noch ehrlich berührt werden.
Der Macher beweist mit seiner Darstellung der (männlichen) Sklavencharaktermasken einen gewissen unmodernen Sinn für die richtige Anwendung einer historisch materialistischen Denkungsweise. Bei der Darstellung der schwarzen „Damsel in Distress“, hat er wiederrum arg daneben gehauen was den Histomat betrifft – was aber in Anbetracht der massig weggemetzelten weissen Teufel nicht allzu arg ins Gewicht fällt und nur diejenigen tangiert und aus der Fassung bringt, die ansonsten keine Probleme im Leben zu haben scheinen. Ich sage: Ein korrekt gesetzter Kopfschuß auf der Leinwand schlägt jedes Geschwätz. Was die Antikolonialen, die Feministinnen und verschiedene Ich-Parasiten aus der linken Szene an Üblichem über den Film zu sagen haben, kann man auf deren blogs nachlesen. „Django unchained“ ist der zweite sehenswerte Film von Tarantino… nach „Jackie Brown“.

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One comment

  1. was meinst du mit „Ich-Parasiten“?



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