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Die deutsche feministische Bloggerinnenszene: Worst case!

Oktober 11, 2012

Es gibt nichts unlustigeres, nichts neurotischeres, nichts gouvernantenhafteres und gleichzeitig selbstinfantilisierenderes, nichts sektenartigeres, nichts staatstragenderes, kurzum nichts grundauf ekligeres im linken Bloggerdschungel, als das elendige, bildungsbürgerliche, sozialdemokratisierende, aktivistische Weibsgesindel das sich rund um den Mädchenblog und Konsorten gruppiert. Seit einer Woche tummel ich mich auf deren blogs und Sites und recherchiere, weil ich gar nicht glauben will dass die ALLE so jämmerlich sind. Wenn hinter jedem blog und jeder Site auf der mit Nettiquette und Idiotinnenkleinkindersprech rumgenervt wird auch nur jeweils eine reale Person steht, dann sehe ich, wie in den folgenden Zeilen angerissen, schwarz für den aktuellen Feminismus. @AvA findet dass auf dem letzten panel der MM keine ausreichender saferspace für Veggies geboten wurde. @Melanie stellt fest dass @Laura in ihrem comment Ismen reproduziert. @Nemesis schreibt einen Beitrag in dem sie über ihre Liebe zum eigenen dicken Bauch philosophiert. @NetGrrrl fällt auf dass @Nemesis in ihrem Beitrag umgekehrten Lookism betreibt und sich darüber mal Gedanken machen sollte. @Rapunzel initiiert eine Unterschriftensammlung gegen  rosa Ü-Eier für Mädchen und macht für ihr avanciertes Unterfangen Werbung in der Kommentarspalte. @Ida ist zwar einerseits stolz auf ihr selbstverdientes Geld, findet aber auch das die Schreiberei über Ü-Eier den manifesten Klassismus der Unterschriftenlisteninitiatorin belegt, weil sich nur wenige Eltern Ü-Eier für ihre Kinder leisten können. @Lamacun bemerkt dass in eben diesem comment die Triggerwords nicht ausreichend gespoilert sind. @grüneGeranie gibt zu Protokoll dass sie selbst bei dem gespoilerten Sl** noch getriggert wird und dass sie diesen Umstand kaum mehr aushalten möchte. @soilent_glitter findet dass @Zuccini in ihren comments in Zukunft eine Triggerwarnung einfügen sollte, insofern sie sexistische Werbung verlinkt, die mitlesende Opfer retraumatisieren könnte. @Lila ereifert sich in einem Artikel über die sexistische Werbung von Wella und könnte fast heulen wenn sie sowas immer wieder sehen muss. @nummer.drei fühlt sich dem Konzept Mann näher als dem Konzept Frau und kann deswegen generell dazu nichts sagen. @FeminismRocks meint dass es wichtig sei in einem mitfühlendem Leben auch die nichtmenschlichen Tiere in die Solidarität einzuschließen. @Lipstick möchte nicht mehr bloggen, weil sie die Beleidigungen in der Kommentarspalte nicht mehr aushält. @miri findet dass bei dem letzten Mitmachwochenende der Strick-panel (sic!) total empowered war. @dieVerpeilte stellt fest dass auch bei den alten Ü-Eiern Rollenklischees permanent reproduziert worden sind. @JK meint dass in den Redebeiträgen auf dem Sl**walk nicht genug auf die Situation der TGQ-nonabledPersons (sic!) eingegangen worden ist. @aufZehenspitzen fand den spontanen Musicpanel der anwesenden PoCs viel toller und @Hannah bedankt sich ganz doll („hugging“) bei den anwesenden Frauen die ihr einen Einblick in viele Feminismen gegeben haben… and on, and on, and on… Mir bleiben nur noch wenige Fragen: 1: Hat der Stress mit der gleichzeitigen Emanzipation+Karriere+Sexyness diesen Leuten dermaßen das Hirn zerdeppert, dass sie zu keinem klaren Gedanken mehr in der Lage sind und sie suksessive zum Idioten regredieren? Kollektiver Burnout der in Ausbildung befindlichen Charaktermasken des ideologischen Staatsbetriebs? Ist das wirre Gebrabbel dieser Internetfeministinnen die letzte Lautäußerung des – zwischen ökonomischer Wirklichkeit und eigenem Anspruch – in Bedrängnis geratenen Bildungselitesubjekts, kurz vor dem endgültigen Wortverlust? Reif für den Nervenarzt – 5 Jahre Gesprächstherapie und danach funktioniert es wieder mit dem Denken? 2: Bringt es die Fokusierung auf – die bedrückenden und deswegen durchaus auch gesondert zu bekämpfenden – Nebenwiedersprüche automatisch mit sich, dass man eine dauerbeleidigte, literarisch völlig geschmacksbefreite, prinzipiell aus der Klein-KleinIchUndMeinKühlschrankPerpektive schreibende, penetrant akademisierende, hirnrissig vor sich hinbrabbelnde, sich ausschließlich im Bereich der Nichtigkeiten herumtreibende Unmittelbarkeits-Terroristin wird, oder ging bei diesen Leuten in der Sozialisation soviel schief, dass ihnen zuletzt gar nichts anderes übrig blieb? 3: Ist es ein Ausdruck des akademischen Klassendünkels, dass diese meist jungen Frauen keinerlei Ahnung von den herrschenden Produktionsverhältnissen haben und auch nicht haben wollen und ist ihr Feminismus – der sich ausschließlich an Gesetzen, Petitionen, Bewegungsrummel und Quotenregelungen abarbeitet – eine Variante des Klassenkampfs von Oben, ein Akt der präventiven ideologischen Besitzstandswahrung? Oder ist es der unbearbeitete Vaterkomplex+Penisneid, der diese Feministinnen lediglich nach Staat, Reglementierungen, Verboten, (linkem/feministischem) Tugendterror und dekonstruktivistisch motiviertem Neusprech schreien lässt? Ich habe adhoc keine spruchreife Antwort (Leseempfehlungen?), aber ich denke es ist eine Melange aus all dem angesprochenen, die den aktuellen Internet-Feminismus so satisfaktionsunwürdig auftreten lässt. Die in entsprechenden Foren und blogs vorherrschende Sprache verweist auf eine, von den Protagonistinnen unbegriffene, tiefenpsychologische Komponente, auf ein ganzes Sammelsurium an Fixierungen, Projektionen und unbearbeiteten Wünschen. Kleinkindersprech hier, gouvernantenhafte Gängelung dort, Appelle an den Übervater Staat in jedem zweiten Satz. Die Wahl der Themen spricht eine ebenso deutliche Sprache. Ausschließlich Akademikerinnenthemen, ausgesprochen und bearbeitet von Denjenigen, denen es offensichtlich sonst an nichts fehlt: Uni, Quote, Querelen im Büro, das eigene Aussehen und nochmal das eigene Aussehen, Beziehungsarbeit und herkömmliche Selbstfindung fernab des längst diskreditierten HeimUndHerdRollenmusters usw., usf. ,etc. Sobald ich mich um eine ausreichende Klassen- und Psychoanalyselektüre gekümmert habe, kann ich dazu auch etwas tief greifenderes schreiben. Vorerst muss ich passen und mich mit – die Oberfläche des Problems nur ankratzenden – Pöbeleien und halben Analyseansätzen begnügen. Die Psychoanalyse scheint mir – neben einer aktualisierten Klassenanalyse – eines der theoretischen Werkzeuge zu sein, mit dem ein bedeutender Teil des wirklichen Motivationsbündels herausgearbeitet werden könnte, der hinter diesem linken thirdwaveNetfeminism deutschester Prägung steht. Festzuhalten bleibt: Das Gros der Vertreterinnen des aktuellen Internet-Feminismus, ist für ein revolutionäres Projekt der Zukunft unbrauchbar. Diese Leute sind nicht nur deutsche Linke, sie versammeln in ihrer Szene (und die ist offensichtlich ziemlich homogen!) alle Defizite im Denken und persönlichen Merkmale, die bei Linken schon immer unangenehm und letztlich revolutionsverhindernd waren: Theoriefeindschaft, Praxis- und Unmittelbarkeitsfetischismus, Selbstinfantilisierung, Staatsfetischismus, Reformismus, Omnipotenzphantasien, Pathernalismus, Sektenbewusstsein, Klassen- und Szenedünkel, Individualidealismus. Von Theorie kann bei diesem Pack überhaupt nicht die Rede sein. Sie tun was sie tun sowieso. Irgendwelche im Nachhinein herbeizitierten und zur Ideologie erstarrten Theriefragmente dienen zur reinen Legitimation des eigenen Handelns. Mehr als (falsch zitierte und danach nicht verstandene-) Auszüge von J. Butlers bekanntestem Werk und staatstragende Sprüche aus irgendeinem Excellencecluster-Gleichberechtigungsreader, gibt es bei den Leuten nicht zu lesen. Leider. Das Feminismus trotz allem – selbst der auf unmittelbare Emanzipation fixierte Alltagsfeminismus – auch anders geht, nämlich mit Witz, Geschmack und Stil, ohne Gehirnmakennabelschau (und wenn doch, dann mit einer wohltuenden selbstironischen Distanz) und vor allem ohne überbordendem staatstragenden Ideologietransfer, möchte ich an dieser Stelle noch mit drei Links belegen: Crunkfeminismcollective Trippmadam Andrea Truman: Feministische Theorie PS: Ich bewerbe mich mit diesem Artikel für einen Eintrag auf hatr.org.

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31 Kommentare

  1. hallo

    obwohl ich nicht verstehe warum genau ich als konsorte des mädchenblogs verlinkt bin – thematisch, inhaltlich, stilistisch, nicht einmal layouttechnisch kann ich irgendwelche paralellen meines blogs zu diesem feststellen – und obwohl ich deinen artikel sehr aggressiv und viel zu persönlich argumentierend finde, möchte ich auf deinen kommentar und insbesondere deine fragen kurz eingehen.

    1: Hat der Stress mit der gleichzeitigen Emanzipation+Karriere+Sexyness diesen Leuten dermaßen das Hirn zerdeppert, das sie zu keinem klaren Gedanken mehr in der Lage sind und sie suksessive zum Idioten regredieren? Kollektiver Burnout der in Ausbildung befindlichen Charaktermasken des ideologischen Staatsbetriebs? Ist das wirre Gebrabbel dieser Internetfeministinnen die letzte Lautäußerung des – zwischen ökonomischer Wirklichkeit und eigenem Anspruch – in Bedrängnis geratenen Bildungselitesubjekts, kurz vor dem endgültigen Wortverlust? Reif für den Nervenarzt – 5 Jahre Gesprächstherapie und danach funktioniert es wieder mit dem Denken?

    du hast recht: emanzipation und karriere und sexyness zusammen sind anstrengend. aber ich habe besser diese drei dinge zusammen als nichts davon. ich fühle mich wohl. und was sind überhaupt charaktermasken des ideologischen staatsbetriebs?
    und wie kommst du eigentlich dazu, leuten von denen du ein paar blogeinträge gelesen hast (eine ganze woche, oohhh!!) die notwendigkeit einer gesprächstherapie zu erklären, damit sie endlich, wieder klar denken können ? was ist klar denken ? du als theoriebeflissener mensch solltest dich tatsächlich mal mit der antipsychartie beschäftigen und insbesondere foucaults text „wahnsinn und gesellschaft“ einmal durchgehen. es schreibt und denkt nun mal nicht jeder so, wie du das gerne hättest, ein wenig toleranz würde dir sicher nicht schaden- andere leute als geistesgestört zu verurteilen, nur weil sie abweichend von dir denken ist dumm.
    denn was ist dein problem? du siehst schwarz für den feminismus? du hast dafür in deinem kommentar kaum ein einziges stichhaltiges argument. und nur aus der internetszene, bzw. ein paar blogs auf die gesamte gesellschaft zu schließen – das ergibt kein repräsentatives ergebnis. und du bist aggressiv. du hältst dich für eine feministin, aber bezeichnest bloggerinnen als „weibsgesindel“.

    2: Bringt es die Fokusierung auf – die bedrückenden und deswegen durchaus auch gesondert zu bekämpfenden – Nebenwiedersprüche automatisch mit sich, das man eine dauerbeleidigte, literarisch völlig geschmacksbefreite, prinzipiell aus der Klein KleinIchUndMeinKühlschrankPerpektive schreibende, penetrant akademisierende, hirnrissig vor sich hinbrabbelnde, sich ausschließlich im Bereich der Nichtigkeiten herumtreibende Unmittelbarkeits-Terroristin wird, oder ging bei diesen Leuten in der Sozialisation soviel schief, das ihnen zuletzt gar nichts anderes übrig blieb?

    ich habe ja nie gesagt dass ich etwas anderes tue, als mich „im bereich der nichtigkeiten herumtreiben“ aber es ist auch egal: ich darf schreiben was ich will, das hier ist mein blog, das ist ein querschnitt aus meinem leben, und du kannst gerne die themenauswahl und relevanz kritisieren, aber dein ton ist unverschämt. „literarisch geschmacksbefreit“ – hitler hatte übrigens dafür den schönen ausdruck „entartete kunst“. den könntest du vielleicht auch noch in deinem aggressiven traktat unterbringen.

    3: Ist es ein Ausdruck des akademischen Klassendünkels, das diese meist jungen Frauen keinerlei Ahnung von den herrschenden Produktionsverhältnissen haben und auch nicht haben wollen und ist ihr Feminismus – der sich ausschließlich an Gesetzen, Petitionen, Bewegungsrummel und Quotenregelungen abarbeitet – eine Variante des Klassenkampfs von Oben, ein Akt der präventiven ideologischen Besitzstandswahrung? Oder ist es der unbearbeitete Vaterkomplex+Penisneid, der diese Feministinnen lediglich nach Staat, Reglementierungen, Verboten, (linkem/feministischem) Tugendterror und dekonstruktivistisch motiviertem Neusprech schreien lässt?

    das sind nichts anderes als vermutungen. ich habe marx gelesen, als ich 18 war. ich habe mich stets aufgeregt über die herrschenden produktionsverhältnisse. ich bin politisch so wie jeder bewusst lebende und neugierige mensch. ich bin kein feminist, aber ich bin ein emanzipierter mensch. feminist ist mir zu aggressiv-argumentierend konnotiert, wegen leuten wie dir! ich habe übrigens kein einziges mal in meinem leben gerufen nach „nach Staat, Reglementierungen, Verboten, (linkem/feministischem) Tugendterror und dekonstruktivistisch motiviertem Neusprech“. dieses argument ist eigentlich das einzig annehmbare in deiner unfreundlichen rede.


  2. 1. Antipsychiatrie kenne ich schon und brauche ich mir von dir nicht empfehlen zu lassen.
    Ich habe nirgends und niemandem Gesprächstherapie angeraten! Der betreffende Satz war als Frage formuliert. Sinnverstehend lesen können hilft ungemein.
    Ich bin im Übrigen ein Mann und als Communist selbstverständlich auch Feminist. Ich nenne die Quakeltanten auf dem Mädchenblog trotzdem „Weibsgesindel“ und warum ich das tue, habe ich zumindest stichwortartig im Text dargelegt. Dich dagegen nenne ich eine „akademisierende, blasierte Dooftussie“ und zwar wegen dem hirnverbrannten Stuss den du auf deinem blog und hier in der Kommentarspalte schreibst. Noch Fragen?
    2. Nirgends in meinem Text habe ich dir verbieten wollen auf deinem blog zu schreiben was du willst. Schreibe, schreibe, schreibe! Es dient nur der Wahrheitsfindung.
    Der Begriff der „entarteten Kunst“ ist von Goebbels. Nur so am Rande.
    3. Das du mit 18 Jahren Marx gelesen hast ist toll. Wirklich! Deine Ablehnung den herrschenden Produktionsverhältnissen gegenüber, kann man u.A. mühelos an deinem Posting ablesen, in dem du betonst wie gut dir dein Job in der Werbejournaille gefällt.

    „Mein reicher Freund kauft mir Kaviar…“

    Alte Revoluzzerin du.


    • ich kann sinnverstehend lesen, und dass du anderdenkenden kranke psyche vorwirfst, entnehme ich beispielsweise auch äußerungen wie „hirnrissig vor sich hinbrabbelnde“. sinnentstellend bist ja da wohl eher du, der text ist sehr eindeutig.
      weiterhin, arbeite ich nicht in der werbebranche – soviel zu leseverständnis… – und selbst wenn ich das tun würde, ist das kein grund mich als „dooftussie“ zu diffamieren. einen diskurs kann man auf deinem niveau kaum führen.
      ich arbeite für einen deutschen verlag, den du sicher noch mehr hasst als die werbeindustrie – und ich mag meinen job. wenigstens habe ich einen. antikapitalismus schön und gut, geld für die miete brauch ich trotzdem. es ist doch wohl unverhältnismäßig, eine studentin anzuklagen die weniger als 1000 € im monat ausgeben kann. großkonzerne und banken sind die wahren übeltäter, und die politik ist ihr handlanger. marx hätte mir hier zugestimmt. an die lohas-doktrin, dass verbraucher die welt verändern können glaube ich nicht und deswegen verhalte ich mich so, wie ich mich verhalte, ich bin nicht dumm, ich habe kein schlechtes gewissen, ich bin kein verbitterter mensch der menschen mit anderer einstellung beleidigt.


  3. So, Schwester Naseweiss… und damit sind wir am Ende unseres „Diskurses“ angelangt. Du darfst dich jetzt wieder zurück auf deinen blog verpissen und weiterhin Bilder von deiner rosa Thermoskanne posten (Füllmenge: Circa ein halber Liter!). Den Beweis für die Ahnungslosigkeit von dir und Konsorten hast du mit deinem Gequatsche von Großkonzernen und Banken ausreichend geliefert, genauso wie den Beleg dass du bestimmt noch nie Marx gelesen hast.
    Damit ist deine kleine Vorstellung hier beendet. Well done baby, well done. 1A Performance.

    Wie gehabt: Den nächsten Kommentar von der Qualität lösche ich.

    Blogzitat: „…ich hasse das oktoberfest, die csu und engstirnige toleranzvorstellungen im freistatt; lege jedoch wert darauf anzumerken, dass ich mein abitur in bayern absolvierte.“

    LOL!!!

    Leben sie wohl.


  4. …ich verlier dann jetzt doch mal ein paar Worte.

    Zum einen kann ich sagen, dass ich die in deinem Text durchscheinende Kritik am aktuellen Durchschnittsfeminismus (ka wie man das besser umschreiben könnte) durchaus teile. Die Quintessenz ist wohl die, dass ihm eine antikapitalistische Perspektive (von Ausnahmen abgesehen) weitestgehend fehlt. Das ist schade, frustrierend, jedoch im Vergleich zu einigen anderen Politikfeldern nichts besonderes. Und an dem Punkt habe ich mich gefragt, wieso du einen solchen Hass auf diesen Feminismus hast, dass du ihn mit einem eigenen Blogeintrag „würdigst“. Ich kann mir das nur so erklären, dass du hier ein vergleichsweise viel zu hohes Maß anlegst und irgendetwas erwartest, was du von anderen (beispielsweise von Gewerkschaften oder dem ganz normalen Ottonormalverbraucher oder weiß der Kuckuck was) gar nicht erwarten würdest. Oder anders gefragt: was für ein spezifisches Ergebnis erwartest du dir bei einer „Klassen- und Psychoanalyse“ dieses Feminismus? Warum und was sollte hierbei relevantes rauskommen, was man nicht auch ohne Analyse dieser speziellen Gruppe wissen könnte?


  5. Hab mich sehr amüsiert beim Lesen des Blogposts. Danke dafür.


  6. melancholieunduebermut: „Ich mag meinen job. wenigstens habe ich einen. antikapitalismus schön und gut, geld für die miete brauch ich trotzdem. es ist doch wohl unverhältnismäßig, eine studentin anzuklagen die weniger als 1000 € im monat ausgeben kann. großkonzerne und banken sind die wahren übeltäter, und die politik ist ihr handlanger. marx hätte mir hier zugestimmt.“
    Haha, Torben Marx von Borussia Mönchengladbach vielleicht – obwohl, so dämlich ist selbst der nicht.


  7. Ohne Triggerwarnung ist der Text sowieso total unsupi.


  8. EIne kurze Anmerkung meinerseits:

    Seit gestern, nachdem irgendein Mensch diesen Artikel auf der Taz-Site gepostet hat, habe ich tausende an Zugriffen auf meinem blog (bisher waren es im Schnitt 20 bis 60 pro Tag). Die Geschlechterfront brodelt offensichtlich.

    Irgendwelche sog. „Maskulinisten“ meinen wohl den Text als einen Beleg/eine Untermauerung von irgendwas Bescheuertem hernehmen zu können und verlinken ihn auf ihren blogs und in Foren. Da kotz ich drauf! Noch überflüssiger als die von mir beschriebene Riege an Internetfeministinnen, sind sog. „Maskulinisten“, die meinen im Namen ihres Pimmelträgertums irgendwelche vermeintlich in Gefahr geratenen (Vor-)Rechte verteidigen zu müssen.
    Bevor ich mich morgen in aller Frische daran mache hier nochmal einige Punkte zu den – meinen Artikel fälschlicherweise hypenden – „Maskulinisten“ klarzustellen, möchte ich fix und bevor ich ins Bett gehe betonen: Gegen euch Christenspinner, Abtreibungsgegner, Mehrheitsgesellschaftsmänner, „Lebensschützer“, Kachelmänner und Vaterschaftseinkläger bin ich immer noch auf der Seite der schwanzverachtenden, dildonutzenden, kinderabtreibenden, dickleibigen, topfschnittragenden, karrieremachenden, lesbischen und beim Anblick eurer dummen Fressen trocken bleibenden Vaterlandsverräterinnen!!!

    So haben wir nicht gewettet meine Herren. Der Feind meines Kritikobjektes ist immer noch nicht mein Freund und das werde ich, sobald mir die Muße ausreicht und der Gedanke kommt, auch klarstellen. Von mir gibt es keine Männersolidarität.

    Die Herrschaft der Schwänze, hat ihre Grenze!


  9. @MariasFist (((„Mir bleiben nur noch wenige Fragen:
    1: Hat der Stress mit der gleichzeitigen Emanzipation+Karriere+Sexyness… 2: Bringt es die Fokusierung auf – die bedrückenden und deswegen durchaus auch gesondert zu bekämpfenden – Nebenwiedersprüche… 3: Ist es ein Ausdruck des akademischen Klassendünkels“)))

    Ich könnte dir diese Fragen beantworten, aber da du dem Femastasentum zugeneigt bist, würdest du wahrscheinlich meinen Kommentar löschen.

    Im Klartext: Du willst wahrscheinlich keine Antwort auf deine Frage, sondern praktizierst bloß Selbstgespräche, weil du (wie alle Feministinnen) dich selbst gerne labern hörst.


  10. „… bin ich immer noch auf der Seite der schwanzverachtenden, dildonutzenden, kinderabtreibenden, dickleibigen, topfschnittragenden, karrieremachenden, lesbischen… [Frauen]“

    Bedeutet das Komma zwischen den Merkmalen „und“ oder „oder“?

    Wenn „und“, also alle Merkmale müssen erfüllt sein, dann reden wir womöglich über die leere Menge.

    Wenn „oder“, dann reicht alleine die Dildonutzung für geschätzte 50% der deutschen Frauen unter 60, darunter ziemlich viele, mit denen man lieber nichts zu tun haben möchte.

    Das müßte vielleicht mal genauer eingegrenzt werden.


    • Das war eher ein unvollständiger Rapport der Horrorvorstellungen die sich „Maskulinisten“ offensichtlich so machen in ihren wirren Phantasien.


  11. Zum allgemeinen Verständnis (und ich hoffe ich habe das lächerliche Affentheater hier in der Kommentarspalte damit von der Backe):

    1. Ich bin ein Mann. „Maria“ ist in romanischen Ländern auch ein Männername.
    Irgendwelche „Männerrechtler“ brauchen also nicht glauben das sie in mir eine Kronzeugin gefunden haben, um ihren Kreuzzug gegen den Feminismus mit Argumenten zu untermauern, so wie Antisemiten die gegen Israel hetzen, immer irgendwo einen Juden als intelektuelles Feigenblatt für ihren Wahnsinn auftreiben.

    2. Leider nur stichpunktartig: Bin ich nicht gegen den Feminismus an sich. Ich habe mich in meinem Text über eine bestimmte Sparte des sich links und radikal gebenden criticalwhitenessthirdwave-Internetfeminismus ausgelassen, der aktuell sehr lautstark auftritt.

    Mein Problem an diesem Feminismus ist nicht das er das Selbstbestimmungsrecht der Frauen was Abtreibung betrifft fordert. Mein Problem ist auch nicht das dieser Feminismus die nach wie vor strukturelle Benachteiligungen von Frauen aufzeigt und versucht dem entgegenzuwirken. Mein Problem ist nicht einmal das sich diese Frauen permanent an Nichtigkeiten wie z.B. sexualisierter Werbung etc. abarbeiten (obwohl ich das wirklich ziemlich albern finde), sondern mein wirkliches Problem ist das sie dies offensichtlich auschließlich tun! Mein Problem ist der jämmerliche Reformismus, der permanent nach dem Staat und Verboten schreit und von den zugrundeliegenden ökonomischen Kategorien nichts wissen will. Mein Problem ist das offensichtliche prinzipielle Einverstandensein mit der Welt wie sie ist, wenn nur bitte überall Frauen mitmischen dürfen.
    Dieser Feminismus spottet z.B. einer Simone de Beauvoiur, die in der Lage war die gewordene Rolle der Frau im Kapitalismus zu reflektieren und einzuordnen und den Kampf gegen die unmittelbare Unterdrückung mit einem Kampf für die Überwindung des Kapitalismus (in dem wir letztendlich alle arme Würstchen sind, nicht nur die Frauen die leider leider nicht ausreichend in „Führungspositionen“ vertreten sind) zu verbinden. Der aktuelle Internetfeminismus, über den ich mich in meinem kleinen und irrelevanten Pöbeltext ausgelassen habe, will alles sofort und zwar vorallem für sein borniertes, über den Tellerand des universitären Klüngels und der eigenen Karrierewelt nicht hinausschauen könnendes Klassensegment (und wer für diese/meine Behauptung einen Beleg sucht, braucht sich nur die Themenwahl auf den von mir verlinkten blogs anzuschauen).

    Mir dagegen ist es völlig wurscht ob eine schwarze lesbische Frau, oder ein Transgendermensch mich in der Charaktermaske: „Führungskraft“, durch die Fabrik scheucht und Befehle erteilt, oder ein weisser Mann. Wer „Führungskraft“ werden möchte und bei der dafür notwendigen jahrelangen Ochsentour durch die Excelencecluster, Hiwijobs, Vorzimmer, Sektempfänge und Chefinnenetagen keinen fundamentalen Ekel vor der dort stattfinden Menschenformung und elitären Aussieberei entwickelt, ist sowieso mein (Klassen)Feind und auf der anderen Seite der Barrikade. Geschlecht gleichgültig.

    Mein wirkliches Problem mit dieser aktuellen Variante des Feminismus ist das er längst ein reines alternatives Ticket zum überall Mitmachen darstellt. Jetzt bilden nicht mehr nur Männer Seilschaften, jetzt spielen auch Frauen dieses dreckige Spielchen. Jetzt sind nicht mehr nur Männer die Technokraten, die ihre Etage durch eine ihrem Dünkel entsprechende Sprache und Sozialtechniken abdichten, sondern jetzt tun das auch Frauen (siehe Trottelspezialistinnensprech auf den verschiedenen blogs dieser Criticalwhiteness-Streberinnen).
    Noch schlimmer ist es nur noch wenn diese Scheisse als „emanzipatorisch“ ausgegeben wird. „EMANZIPATORISCH FÜR WEN?…“ ist die Frage die hier zu stellen wäre. Es dient nicht den Milliarden an weltweit Hungernden, es dient nicht den Millionen an prekär Beschäftigten hirzulande und es dient auch nicht der Mehrheit an Arbeiterklassenfrauen. Das Gequatsche von Quoten/Frauen in Führungspsotionen etc. dient lediglich einem ganz bestimmtem, sehr kleinem universitärem Klassensegment. Wer den entsprechend staatstragenden und dummfeministischen Gedankenmove vollzieht und glaubt mit der Quotenregelei wäre allen Frauen gedient, vollzieht gleichzeitg den notwendig falschen Gedanken von der Durchlässigkeit der Klassen nach (Herrschaftssprech: „mit der Quote hatt endlich jede Frau prinzipiell die gleiche Möglichkeit wie Männer ALLES zu werden“) und ist somit ein gegen die Realität abgedichteter und revolutionsuntauglicher Trottel.

    Worauf es einem der Zeit entsprechenden (sich „radikal“ schimpfenden) Feminismus ankommen müsste, wäre u.A. eine Kritik an diesen von mir angerissenen entfremdeten (Umgangs und Denk-)Formen, die einem zum Subjekt geronnenen Frauen-Individuum, in diesen – dem Verwertungsinteresse des Kapitals entsprechenden – Verhältnissen aufgezwungen werden.

    3. Möchte ich noch einmal betonen das der Feind meines Kritikobjektes nicht automatisch mein Freund ist. Nur weil die von mir angesprochene Variante des Internetfeminismus falsch und dumm ist, ist das Gegenteil nicht automatisch richtig! Irgendwelche „Maskulinisten“-Schmocks sind mir auf diesem blog nicht willkommen. Der Kampf zwischen der MädchenmanschaftsAlphamädchenInternetriege und den Internet“Maskulinisten“ ist als „Spy against Spy“ zu charakterisieren. Ein Kampf unter Privilegierten um die paritätische Aufteilung der Beute. Ein wichtiger Unterschied zwischen beiden Fraktionen ist der: Die einen (die mit Pimmel) sitzen mit ihren fetten Ärschen schon seit tausend Jahren auf den Pfründen, die anderen (die mit Gebärmutter) schicken sich gerade mal seit vierzig Jahren an nachzudrängen und ihren Teil einzufordern. Wie es bei Reaktionären und Spießern die ihre althergebrachten Privilegien gegen das Neue verteidigen eben so ist, wird jede Lüge, jede Gewalttat und jede Niederträchtigkeit angewendet damit alles so bleibt wie es ist. Alls vernünftiger Mensch und Communist werde ich die Gewalttat aber weiterhin eine Gewalttat nennen und die Lüge eine Lüge:
    – Maskulinismus ist dumm und falsch und Frauen werden in diesen Verhältnissen nach wie vor prinzipiell und strukturell benachteiligt und wer das bestreitet ist ein Depp.
    – Maskulinismus ist der organisierte Ausdruck der von Kastrationsängsten geplagten weissen Mehrheitsmännerschaft, die um ihre althergebrachten Vorrechte bangt.
    – Männliche Privilegien haben in einer Demokratie (alls einem dem Kapitalverwertungsinteresse entsprechenden politischen System) nichts zu suchen.
    – Leute die meinen das Abtreibung Mord wäre sind Feinde des Lebens, religiöse Spinner, Pack mit dem überhaupt nicht groß diskutiert werden muss.
    – Erkennbaren „Maskulinisten“ die anhand des obigen Artikels meinen den gesamten Feminismus mit Häme überziehen zu können, um in der Hinterhand mit noch Dümmerem aufzuwarten sei gesagt: Ihr seid nicht meine Freunde, ihr habt hier nix zu suchen und ich werde eure Kommentare auch nicht freischalten!
    – FREE PUSSY RIOT!

    Ich hoffe ich habe mit diesem Comment dem zu erwartenden shitstorm entgegengewirkt. Aufgrund diverser von mir nicht gewollter Verlinkungen auf Deppensites, habe ich heute (8.40 Uhr morgens) schon 150 clicks auf diesen Artikel und das lässt mich Übles für den restlichen Tag befürchten. Nicht das mir die seltene (normalerweise verirren sich 20-60 Leute pro Tag auf meinen blog) Aufmerksamkeit nicht schmeicheln würde, aber eins lasst euch gesagt sein ihr Affen: HIER NICHT!


    • ich verfolge mit Interesse den Verlauf dieser Diskussion. bin leider noch nicht durch, gebe aber ein +1 für folgende Zeilen, die meines Erachtens einen der Kerne des Problems treffen:

      »Mein Problem ist das offensichtliche prinzipielle Einverstandensein mit der Welt wie sie ist, wenn nur bitte überall Frauen mitmischen dürfen.«

      egal ob frau oder man im Vorstand von Unternehmen X sitzt, bleibt das Auto eine unserer größeren Stickoxidschleudern. das Kraftwerk Garant für Verschwendung. die Abwässer der Farbiken giftig und der Umgang fahrlässig. die Vermögensverteilung unverhältnismäßig. — ein Bewusstsein für die Probleme dieser Welt & ihrer Gesellschaft ist m. E. nicht geschlechtsbedingt. im Gegenteil gliedert man / frau sich als Emporkömmling zumeist erstmal in bestehende Strukturen ein und setzt folglich auf ihren Erhalt.

      ich habe vermieden, den oben genannten Problemen das Prädikat ‚wichtiger als…‘ zu verleihen, obwohl es mir in den Fingern juckte; doch hätte es diese Diskussion verletzt. ich bin mit Gleichstellung und Gleichbehandlung aufgewachsen und sehe sie als default an. in ‚meinem‘ Institut wird gleiche Anstellung gleich entlohnt, ob Frau oder Mann, niemand diskutiert darüber. die essentielle Frage lässt sich m. E. auf eine binäre Entscheidung herunter differenzieren: ist ein Mensch korrekt drauf oder nicht! wie begegnet er (der Mensch) seiner Umwelt. behindert oder verletzt sein Denken und handeln Andere oder nicht! auch ich versuche, mein Dasein hinsichtlich dieser Entscheidung zu bewerten — wäre diese ganze Gender-Debatte damit nicht ad absurdum geleitet?


  12. @MariasFist (((„Maskulinismus ist dumm und falsch und Frauen werden in diesen Verhältnissen nach wie vor prinzipiell und strukturell benachteiligt und wer das bestreitet ist ein Depp.“)))

    Sei doch bitte so lieb und zähle einige prinzipielle und strukturelle Benachteiligungen von Frauen auf.

    @MariasFist (((„ich werde eure Kommentare auch nicht freischalten!“)))

    Hui, da fängst du deinen Text so vollmundig an, willst für Frauen und gegen Maskulisten kämpfen *kläff*kläff*. Wie kommt es dann, dass dein Mut und Eifer dort aufhören, wo dein Kommentarfeld anfängt?

    Außer Besen, nix gewesen.


    • Dir sei gleich von Anfang an mitgeteilt, das wir hier auf meinem blog sind und nicht in der Demokratie „da draussen“. Deine ansonsten freie Meinung wird hier nicht gehört und es ist mir völlig wurscht was du davon denkst. Das hier ist meine persönliche Diktatur, in der ich alleine Regentschaft ausübe und in der alleine für meinen Komfort und mein Amusement gesorgt ist.

      Ich antworte nur auf Fragen wenn ich das witzig finde, oder wenn es der Belehrung der Allgemeinheit dient (und was der Belehrung dient und was nicht, entscheide wiederum nur ich: ÄTSCH!).

      Dein Kommentar ist dumm und falsch und deine Frage suggestiv und ich kann mir nach einer kurzen Lektüre der üblichen Maskulinisten-Sites leicht imaginieren auf was du hinaus möchtest.
      Denkst du ich bin irgendwie plemplem und falle auf deine billige Mimikri mit dem Frauenhausnickname herein?

      Dein letztes Comment bleibt zur allgemeinen Belustigung hier stehen. Den nächsten von der Qualität werde ich löschen.

      Befleissige dich einer vernünftigen und meine Person in jedem Satz dreimal huldigenden Argumentation, oder verpiss dich!


  13. Ich bin einer von denen, die via TAZ und Genderama hierhergekommen sind, und offenbar ein „Depp“, weil ich genau das bestreite:
    „Frauen werden in diesen Verhältnissen nach wie vor prinzipiell und strukturell benachteiligt und wer das bestreitet ist ein Depp.“

    Ich lese das zwar immer wieder, aber belegt hat das m.W. noch niemand. Ist offenbar ein Dogma, das man weder hinterfragen noch bestreiten darf, sonst ist man „Nazi“ und es wird mit so einem nicht geredet.

    (nur nebenbei: aus meiner Sicht werden ganz im Gegenteil Frauen strukturell bevozugt, darüber könnte man durchaus diskutieren, würde aber in einer Art „Aufrechnung“ münden müssen, die ja per Killerargument „unspannend“ o.ä. ist).

    Von mir aus ignorier diesen Kommentar oder schick ihn an hatr.


    • @Freund Robert
      Ich antworte auf deinen Comment nur exemplarisch und weil mir gerade die Laune danach steht. Mitlesenden „Maskulinisten“ sei höflich angeraten meine folgenden Sätze genau zu lesen, ich werde sie nämlich nicht wiederhohlen! Gleichlautende Meinungen und interessierte Fragen wie die deinige @Robert und anderweitige Ansichten von der geifernden DummquatschMännerGeschlechterFront werde ich (so wie die letzten drei Comments in diese Richtung) skrupelos per Löschbutton unterdrücken.

      Drei Beispiele die auch du verstehen kannst, anhand derer klar zu erkennen ist das Frauen nach wie vor ALS FRAUEN, also aufgrund ihres Geschlechtes faktisch und prinzipiell benachteiligt sind:

      1. Frauen verdienen im Schnitt und bei selber Arbeitsleistung und Qualifikation weniger Geld als Männer. Tausendmal betont das ganze – ein statistischer Allgemeinplatz der von niemandem ernsthaft bestritten wird, nichtmal von den Konservativen.
      2. Frauen müssen ALS FRAUEN Angst haben vor sexueller Belästigung/sexuellen Übergriffen/Vergewaltigung. Ohne die (oft verschwiegene) sexuelle Gewalt an Männern/Jungen kleinzureden ist leicht festzustellen das Männer i.d.R. nicht darauf achten müssen mit wem sie wann wohin gehen (z.B. nach einem Discobesuch). Männer müssen i.d.R. keine Angst haben auf der Strasse dumm angemacht zu werden. Disco: Stichwort: KO-Tropfen. Eine Bedrohungssituation in öffentlichen Räumen die von Männern die sich nach tausenden Jahren Evolution immer noch nicht zivilisiert benehmen können hergestellt wird und sich vorallem gegen Frauen richtet. Nicht nur virtuell und präoperativ im Kopf des Opfers, sondern ganz handgreiflich blutig und mit allen drastischen Konsequenzen im realen Leben.
      3. Ein kleiner Blick über unseren westeuropäischen Tellerrand hinweg: Frauen müssen Kopftuch tragen, Frauen müssen drei Schritte hinter dem Mann hinterherlaufen, Frauen dürfen nicht in die Moschee, Frauen dürfen in manchen Ländern nicht einmal Auto fahren oder lesen lernen. Die blutig-sexistische Sharia-Gesetzesanwendung in vielen islamischen Ländern dürfte jedem bekannt sein und selbst in der Bibel steht (und das wird mit dem aktuellen religiösen Rollback auch hier wieder verstärkt massenwirksam) das die Frau dem Mann gehorchen muss.

      Ende.

      Damit genug der simplen Banalitäten. Das hier ist kein blog um irgendwelchen Klatschspaltenstuss zu verbreiten und zum tausendsten mal sinnlos zu diskutieren. Die Köpfe der Menschheit werden schon genug mit nutzlosem Stumpfsinn zugemüllt. Dieses betrübliche Verhältniss will ich nicht noch um einen einzigen Beitrag berreichern. Meine Antwort dient nur dem prinzipiellen Nachweis das ich einer offenen Debattenkultur zugeneigt bin. Ich bin aber trotzdem nicht weiter bereit mich auf diesem Niveau zu unterhalten. Nicht zuletzt weil es totlangweilig ist.
      Wer als Mann glaubt sich gegen die vermeintliche Bevorzugung der Frauen wehren zu müssen, ist ein armseliger Besitzstandswahrer und Spießer, der auf dem argumentativen Niveau eines Rassisten agiert, der sagt „ich finds scheisse das ich einen Schwarzen nicht mehr „Neger“ nennen darf und fühle mich dadurch in meiner freien Rede behindert“.

      Vergesst es Freunde—>Löschtaste.

      Ich bin raus.


  14. @mariaschnittler

    Seit gestern, nachdem irgendein Mensch diesen Artikel auf der Taz-Site gepostet hat, habe ich tausende an Zugriffen auf meinem blog (bisher waren es im Schnitt 20 bis 60 pro Tag). Die Geschlechterfront brodelt offensichtlich.
    ———-
    immer gerne 😉

    hätte aber nicht gedacht, dass sich so viele die TAZ-Kommentare durchlesen.


  15. Hmmmm, schade.
    Ich dachte zuerst, aus deinem Artikel, in dem du offensichtlich deinen Brast ablässt könnte eine eventuell produktive Diskussion entstehen – das scheint mir jedoch gar nicht dein Anliegen zu sein.

    Trotzdem zwei oder drei Anmerkungen:

    1. Wenn du bitte einmal Judith Butler „Das Unbehagen der Geschlechter“ von 1991 selber zur Hand nimmst, dann wird dir klar werden, dass man sich knietief im Poststrukturalismus befindet und befinden muss, um diesen Quark goutieren zu können. Du wirst nachlesen können, was sie gegen de Beauvoir hat und ab Seite 159 gibt es eine „unwissenschaftliche Nachschrift“, die in ihrer gesammelten Scharlatanerie die Einstiegsdroge für alle ihre Anhänger und Anhängerinnen ist, jede Naturwissenschaft gründlich misszuverstehen und missverstehen zu wollen.

    Die moralisierende, opportunistische, theoriefeindlich schwadronierende, light, light, Light-Version dieser Theorie hört sich zwangsläufig wie Mäma an und nicht zufällig.

    2. Du redest also über Frauen, die mit diesem Hirnriss und anderem sozialisiert worden sind und die noch nie in ihrem Leben ernsthaft Kritik erfahren haben.
    Sie konnten in ihrem Studium Referate abliefern, die solchermaßen „theoriegeleitet“ jedwede empirische Realität großzügig umgeht, verleugnet, verbiegt, ohne dafür beanstandet zu werden.
    Der solide Narzissmus und die Omnipotenzfantasien dieser Spielart von Feminismus, die ich Mainstreamfeminismus nenne, sind m.E. der Tatsache geschuldet, dass dieser Blödsinn an den Universitäten hegemonial geworden ist. Dafür gibt es Schulterklopfen und Berufskarrieren.

    Und man kann sich radikal dünken, ohne irgendwelche negativen Konsequenzen befürchten zu müssen – wie viele Feministinnen kennst du, die jemals wegen ihres Feminismus ein Berufsverbot zu befürchten hatten? Rein empirisch gesehen war der Anteil der solcherart „bedrohter“ Feministinnen wohl 0,0%, oder?
    Alice Schwarzer wurde ja vom Patriarchat auch mit zwei Bundesverdienstkreuzen bestraft – das ist natürlich bitter.

    3. Du fragst dich zugleich, warum dieser Mainstreamfeminismus sich nicht mit Produktionsverhältnissen auseinandersetzt und beklagst dessen Opportunismus.
    Tja…
    Lies es einmal anders herum: Unter dem Diktat des Neoliberalismus schrumpfen die Ausgaben für Soziales und Bildung und der Kuchen der so zu verteilenden Ressourcen wird kleiner – warum sich nicht beschränken auf den Kampf um das größte Stück von diesem kleineren Kuchen?!

    Dies ist um so plausibler, da diese Damen in genau jenem Sektor entweder konkret arbeiten oder zu arbeiten gedenken – was aus der beruflichen Qualifikation der genannten Feministinnen hervorgeht, die den Blog betreiben.

    Liest du nunmehr den Blog aus der Perspektive eines ökonomischen Interesses und die Psychologie dahinter sei die nichts anderes als die moralischen Legitimation dieses käsigen Kampfes um Stellen vermittels hegemonialer Ideologie – vielleicht wird so ein Schuh daraus?!

    Kritik an gängigen Postulaten, Fälschungen und Blödheiten des bürgerlichen Feminismus gibt es aus linker, marxistischer Perspektive z.B. hier: http://www.glasnost.de/autoren/creydt/fem1.html.

    Von den meisten deiner empirischen Aussagen zur strukturellen Benachteiligung der Frauen stimmt empirisch übrigens nichts – muss dich nicht stören, sollte es aber.

    Gruß, Crumar

    PS: Und übrigens heißt es Maskulismus und nicht Makulinismus.


    • @Crumar
      Antwort morgen, weil jetzt Spätschicht. Immerhin ein Argument. Bedenkenswert.


  16. Maria, du bist ein Fauxminist. http://lawsonry.com/2011/07/look-kitten-i-am-too-a-feminist-fauxminism-and-men.html


  17. Ach neo. Was du beim Critical-Whiteness-Bullshit einigermaßen kapiert hast, wirst du beim genauso elendigen Kritischen Mannsein wohl nie begreifen. Du machst dich mal wieder zum Anwalt der Verblödung – egal, ob diese nun gerade Feminismus, Maskulismus oder Commünismus heisst.


  18. @Crumar.
    Im grossen und ganzen kann ich deinen Comment erstmal so stehenlassen. Über was wolltest du nochmal diskutieren?


  19. Befreiend wirkte für mich dein Kommentar insofern, als endlich einmal ein Vertreter der radikalen Linken ausspricht, was der Realität entspricht:

    1. dieser Teil des Feminismus ist für kein revolutionäres Projekt zu haben und 2. es ist für mich gar keine Frage, dass schon vor geraumer Zeit die emanzipatorische Kraft dieses Feminismus endete und unter dem Deckmantel dieses Mäntelchen rotzfrech bürgerlich-neoliberale Politik betrieben wird, die letztendlich an dem bürgerlichen Feminismus anknüpft, der auch schon vor dem Faschismus existierte (dessen NICHT-Verfolgung ebenfalls weggelogen wird).

    Leider ist es mir nicht möglich, hier in zwei oder drei Sätzen die Überlegungen der letzten (pi mal Daumen 10) Jahre darzustellen.
    Nur seeeehr verkürzt:

    Für mich ist seit Rot-Grün symptomatisch, wie zeitgleich auf den Sonderparteitagen 2003 quotiert (!) die Agenda 2010 durchgesetzt wurde und diese Trullas nun die Chuzpe aufbringen, die zwangsläufige Altersarmut der Frauen allen ernstes dem Patriarchat anzulasten. Nicht Verantwortung für die durch eigenes Handeln durchgesetzte Politik als Grundüberzeugung…

    2008 ist für mich als Jahr der Geschichtslügen präsent – Frau Schwarzer schob bei ihrer Dankesrede „die Frauen“ direkt neben die Juden – da werden sich Magda Goebbels, Eva Braun und Crain Göring aber freuen über die Mitgliedschaft in der VVN – und das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen wurde um die Lesben ergänzt. Die zwar gerade eben nicht verfolgt worden sind, aber sechs geschlossene Lesben-Cafes sind ja genauso viel wert wie 5000 ermordete Schwule; oder – in der schrägen Gedankenwelt des Hirnwurms Beck – egal wie nicht betroffen, Lesben sind dennoch doppelt betroffen.
    Widerspruch zu der Börne Rede = 0, zu der soliden Geschichtsfälschung der Lesben erst, als diese sich den CSD aneignen wollten.

    Nur wer sich absolut sicher ist, eine ideologische Hegemonie in der Gesellschaft zu haben, kann rotzfrech und unwidersprochen solche Geschichtslügen verbreiten, die das Ziel haben, das weibliche Geschlecht in Deutschland ex post aus dem größten Massenmord der Geschichte als Verantwortliche herauszuschreiben. Und Verfolgte zu konstruieren, die nicht verfolgt worden sind.

    Was hat das für einen Sinn und Ziel?

    Nun m.E. all die Propaganda, bei Frauen handle es sich um die Orchidee unter den Geschlechtern, Frauen wären emphatischer, zugleich zielorientierter, friedfertiger, ihr Hirn sei besser vernetzt, sie seien intelligenter, sie wären alleinig zu Multitasking in der Lage usw. etc. pp. wäre schnellstens als genau die Mischung aus Biologismus und bürgerlicher Elite-Theorie analysierbar, die sie ist.

    Erst wenn die doppelte Referenz weg und weggelogen ist: Die Analyse der Verantwortung der Frauen im und für den deutschen Faschismus, das gute auskommen des Großteils bürgerlicher Feministinnen im Faschismus – dann kann das Alpha-Mädchen und die F-Klasse voraussetzungslos *erscheinen*.

    Für mich ist die Verlagerung von „race, class and gender“ hin zu „critical whiteness“ demzufolge auch kein Zufall (und wenn es ein auch noch so hirnloser US-Import ist, der nicht berücksichtigt, wie sehr sich D und USA unterscheiden).

    Nehmen wir die Zusammenstellung „weiß, männlich, westlich“ als Kampfparole. Zwei der drei Merkmale davon sind biologisch invariant.

    Selbst in einer sozialistischen – oder einer beliebig anderen, besseren – Gesellschaft bliebe ich ein weißer Mann.
    Mir mein Dasein mit (biologisch) invarianten Merkmalen wie „Hautfarbe“ oder „Geschlecht“ vorzuwerfen ist absurd.

    Die Parole scheint eine Verdichtung von „race, class, gender“ zu sein und auf die Mehrdimensionalität von Unterdrückung in der kapitalistischen Gesellschaft zu verweisen.
    Faktisch – und ich meine nicht zufällig – fehlt auf einmal KLASSE in dieser Zusammenstellung.
    Was bedeutet: Die ökonomische und politische Grundlage von Macht (in der kapitalistischen Gesellschaft) fällt zwar analytisch weg, wird jedoch gebunden an genau ein Geschlecht.

    Dies wiederum heißt, gemeint ist nicht „gender“, sondern SEX; also das biologische Geschlecht und auf die „soziale Konstruktion“ eines Geschlechtes wird verzichtet. Es nichts anderes als der uralte Versuch „Klasse“ durch „Geschlecht“ zu ersetzen, also suggestiv zu behaupten, „Frau“ = „Proletariat“, „Mann“ = „Bourgeoisie“.

    OHNE jedoch noch über Herrschaftsverhältnisse, die auf Produktionsverhältnissen basieren reden zu müssen – class ist ja verschwunden.
    Diese absurde Debatte setzt auf Residuen in den Köpfen der Menschen, die mitlesen wollen, was gar nicht mehr da steht.

    Dieser Biologismus, Rassismus und Sexismus ist jedoch nützlich, wenn man sich in einer Quotierungsdebatte befindet.
    Sich mit einem Klassenbegriff auf den Weg in die herrschaftlichen Höhen des Kapitalismus zu begeben ist a. wirklich lästig und b.
    befindet sich Friede Springer im Klassenkampf auf der richtigen Seite – als natural born Unterdrückte.

    Die theoriefeindliche Brabbelei, die Ich-Ich- und Unmittelbarkeitsperspektive, der moralinsaure Tugendterror, die Mischung aus Betrug und Selbstbetrug, der Opfernarzissmus, der Klassismus drückt m.E. aus, was das deutsche Mittelschichtsmädchen an modisch ideologischem Rüstzeug braucht in die ihr verheißene, strahlende Zukunft. Und sie hat ja Recht!

    Amen und Gruß, crumar


  20. Großartiger Beitrag. Ich danke dir dafür und bin froh nicht allein zu sein, auch wenn ich die Mühe für deine Recherchen kaum nachvollziehen kann. Braucht es wirklich so lange um zu begreifen?


  21. Danke für die lobende Erwähnung, aber: obwohl ich Feministin bin, ist mein Blog kein feministisches Blog. Ich suche derzeit noch mein Thema.


  22. lieber schnitti,

    wenn du mal wieder in f-town bist, erklär mir doch bitte mal bei nem guten tropfen, wo bitte in meinem blog steht, „dass es wichtig sei in einem mitfühlendem Leben auch die nichtmenschlichen Tiere in die Solidarität einzuschließen“. ich hab mich de facto auf dem blog dazu nie geäußert. also hier mal ein eindeutiges statement dazu: ich finde es unterstützenswert, sich gedanken zu machen über den kram den mensch so in sich reinfrisst oder so am leib trägt, und vegetarische/vegane/nicht-tierische alternativen an essen, kleidung, make-up, medizin usw. on zu haben für die menschen die’s wollen. in der kantine zum bleistift koche ich vegan, aber die hälfte der cantinadoras lebt carnivor, mich eingeschlossen. ansonsten spielt das thema in meiner lebensrealtität schlichtweg keine rolle. höchstens wenn ich mit antispe’s diskutiere, warum es bullshit ist, den begriff „holocaust“ auf hühner zu übertragen. (dreimal darfst du raten WO das passiert.)

    bitte zu beachten, dass ich das label „feminism rocks“ nicht für mich gepachtet habe (zugegeben ist es nicht sonderlich innovativ), sondern sich noch andere menschen/kollektive dieses namens im netz befinden. jede suchmaschine könnte dir verraten, dass es ein allgemeiner profeministischer ausruf ist, ein feststehender begriff, in der deutschen wie der englischen sprache. vielleicht hast du da in der einen woche nicht sonderlich gut recherchiert und legst mir da falsche sachen in den mund.

    ansonsten teile ich einen großen teil deiner kritik. bei den meisten blogs zu feminismen sträuben sich mir ebenfalls die haare. vielleicht ist das umgekehrt der grund, warum sich fast niemand für meinen blog interessiert. trotzdem danke, dass du mich aufgeführt hast.

    es fällt mir nicht leicht, nach 6 jahren studium (mit arbeiter_innenhintergrund, btw) so zu schreiben, dass auch nicht-akademiker_innen mich verstehen. ich gebe mir mühe. du hingegen bist immer noch der meister der substantivierung und selbstinfantilisierung. ich mag es, wie du dir mit deinen pöbeleien immer wieder selbst den boden unter den füßen wegziehst. und das mit einem solchen bombast, dass es kaum jemensch merkt! du bist und bleibst ein großer zauberer.

    hoffe es geht dir gut
    bis bald
    jk


  23. @JK. Das Mißverständniss ist leicht aufzuklären. Was du wo gesagt hast, weiss ich überhaupt nicht. Ich habe die meisten Zitate und Nicknames selber erfunden, bzw. zuvor gelesenes aus der Erinnerung aufgeschrieben. Z.T. habe ich sie aus der Commentspalte beim Mädchenblog gefischt, z.T. frei erfunden. „Feminism rocks“ war irgendwer, der irgendwo im feministischen bloguniversum irgendeinen irrelevanten Kappes wie den von mir in meinem Artikel nachdelirierten zusammengetippt hatt. Dieser Person habe ich einfach den dort üblichen infantilen Denk- und Wortmüll zugeordnet. Es spricht für mich, für meinen satirefähigkeit und meine denoch realistische Darstellung des frauenbewegten Internetelends, dass du diese Zitate für real getätigte Zitate gehalten hast.

    Ich ziehe mir den Boden unter den Füßen weg? Wie mache ich das denn? Schwäche ich mein „Argument“ durch Polemik und Beleidigungen? Oder gebe ich mich der Lächerlichkeit preis, weil ich „unseriös“ (also nichtuniversitär, ohne Quellenverweise, ohne Literaturliste, etc.) schreibe? Ich glaube, würdest du eine ehrliche Antwort ausformulieren, wärst du hier die Einzige die sich den „Boden“ (welchen „Boden“ verdammichtnocheins??? Der stabile Boden meiner Scenestreetcredibility?) unter den Füßen wegzieht. „Feminismen“, LoL. Universitärer Neusprech. Zum kringeln dieses akademische Sprechautomatentum.

    Du scheinst mich ja aus dem RL zu kennen @JK. Ich dagegen habe nicht den blassesten Schimmer wo ich dich zuordnen soll. Du hast einen blog, nennst dich im Net „feminism rocks“, schreibst u.A. über „Feminsmen“ (nochmal: LoL!) und meinst trotzdem einiges an meiner „Kritik“ (zur wirklichen Kritik, bräuchte es zunächst einen kritikwürdigen Gegenstand, ich habe aber schon betont das ich diese Leute und alles was sie zu sagen haben nicht für satisfaktionsfähig, bzw. besprechenswert halte – und mein Verweis auf die Psychoanalyse hätte dich darauf hinweisen können) teilen zu können? Her mit der Adresse deines blogs. Da gibts bestimmt ne Menge zu lachen!
    Welcher Ort bitteschön ist F-Dorf? Frankfurt? Da wohne ich doch schon und ich bin da jeden Tag anzutreffen und keine Sau nennt Frankfurt F-Dorf?
    Ich bitte um baldigste Aufklärung.

    Es will sich nicht den Boden ehemaliger RL-Kontakte in die feministische Szene unter den Füßen wegziehen und grüsst deswegen trotzdem herzlichst:
    S aka maria


  24. haters gonna hate. you re a hater.


  25. Solange Maenner und Jungs weitaus oefters Selbstmord begehen und Frauen wesentlich laenger leben ist es absurd zu behaupten die Maenner haetten Privilegien gegenueber Frauen.

    Wenn man diese harten Fakten beachtet kann man nir zu dem Schluss kommen das Frauen das wesentlich bessere Leben haben. Maenner werden mehr kaputtgemacht, physisch und psychich. In Westeuroppa wohlgemerkt.

    Das wiegen auch einige privilegierte in den Chefetagen nicht auf das am Fusse der Pyramide mehr Maenner als Frauen vegetieren.

    Und am meisten Gewalt auf der Strasse ausgesetzt sind eben NICHT Frauen, sondern Maenner. So schlimm Vergewaltigungen auch sind, aber Frauen werden nicht auf der Strasse totgetreten.

    Du verdrehst auch ganz schoen die Realitaet. Ein paar Euro mehr oder weniger wiegen mit Sichheit nicht menschliches Leben auf.

    In Frankreich, sowohl in Westen als auch im Osten gibt es recht viele Denkmaeler wo man die Zeichen ‚maennliche Privilegien‘ sehen kann, meistens in Form von Kreuzen. Oo

    Ich weiss schon wieso ich Kommunisten nicht ausstehen kann. Von wirklicher Freiheit und auch der Wahrheit wollen sie keine Ahnung haben.



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